Damen

Spaß, Siege, Sekt und ein Meistertitel

Nach einer eher durchwachsenen Spielrunde im Vorjahr stand die Spielzeit 2019 von Anfang an unter einem guten Stern: Dank dem optimalen Timing aller Babypausen gab es in dieser Spielzeit keine pausierende Mutti, vom Verletzungspech blieben wir weitgehend verschont und mit Simone hatten wir sogar noch eine Debütantin. Lange Trainingsabende mit viel Schweiß und noch mehr Sekt wurden investiert, um Ende Mai optimal vorbereitet in die Runde zu starten.

Ausgerechnet am ersten Spieltag – im Lokalderby gegen die Damen der SF Dußlingen – zeigten wir Nerven und verloren zum Saisonauftakt. Bille und Rebekka verloren die Einzel. Franzi blieb cool und gewann ihr Match und auch Simone ging bei ihrem ersten Verbandsspiel direkt als Siegerin vom Platz. In den Doppeln gewannen zwar Franzi/Bille, doch nach der Niederlage von Rebekka/Steffi stand es 3:3 und aufgrund von 2 Spielen ging die Partie verloren.

Besser lief es eine Woche später beim TEV Renfrizhausen. Die Einzelspiele von Bekka und Bille wurden gewonnen, Petra und Simone verloren. Durch das gewonnene Doppel von Petra/Bille und einem weiteren kampflosen Punkt stand es am Ende 4:2 für uns. Der erste Saisonsieg war geschafft und gab Sicherheit.

Am 3. Spieltag kamen bei sengender Hitze die Damen aus Bad Niedernau zu uns. Zwar starteten wir aufgrund der Hitze bereits um 09:00 Uhr, trotzdem waren die Matches bei weit über 30 Grad eine Quälerei. Die Einzel von Bekka, Bille und Lisa entschieden wir für uns. Nur Franzi verlor an diesem Sonntag ihr einziges Einzel der Saison – unglücklich im Match-Tie-Break. Dafür gewannen wir beide Doppel und am Ende stand es 5:1 für den TCN.

Zum Saisonfinale ging es nach Bildechingen. Unerklärlicher Schwindel lies Bekka kurzfristig ausfallen, auch einige andere Mitspielerinnen waren angeschlagen. Ob es an den hochsommerlichen Temperaturen oder an der feierlichen Zusammenkunft am Vorabend lag, blieb ungeklärt. Dass dieser Spieltag trotzdem mit 6:0 gewonnen wurde, darf dann doch als ein kleines – verdientes – Tenniswunder bezeichnet werden. Buchstäblich wie im Rausch gewannen Franzi und Bille die Einzelspiele, auch Lisa und Petra punkteten souverän. Den Meisterwimpel vor Augen gewannen Bille/Lisa und Franzi/Petra die letzten Doppelpartien der Saison.

Somit durfte letztendlich der Meistertitel der „Bezirksstaffel II“ gefeiert werden. Herzlichen Glückwunsch! Nächstes Jahr starten die Damen trotz sportlicher Erfolge und jugendlichem Aussehen erstmalig bei den Ü30-Damen. Und mit Daniela und Sandra freuen wir uns über zwei weitere Neueinsteigerinnen.

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